Was ist ?

Haarschmuck 

Schmuck aus Haaren eignet sich ideal als Geschenk zur Verlobung, Geburt, Geburtstag oder Hochzeit.

 

Gab es nicht schon früher Haarschmuck?

In früheren Zeiten wurde das menschliche Haupthaar zu kostbarem Schmuck verarbeitet. Schmuck aus Haaren als Andenken an einen wertvollen verstorbenen, nahe gestandenen oder lebendigen Menschen zu tragen, war im 19. Jahrhundert besonders weit verbreitet.

Bei Fragen kommt gern auf uns zu!

Deine Fragen erklärt

Die Herstellung von Haarschmuck erfordert viel Modellierung und ist am Ende ein kleines Kunstwerk.

Um dir Mühe, Arbeit und Zeit zu ersparen, haben wir alle Fragen und interessante Informationen zu Haaren für dich in Videos kompakt erklärt

Du findest es fehlt ein Thema? Dann schreib uns gern an!

In Kürze

Haarschmuck ist ein echter Hingucker!

Du  willst deine Freunde und Familie beeindrucken? 

Dann verschenke etwas sehr persönliches. Bei jedem Treffen kannst du dann über schöne Erinnerungen zu deinem Schmuckstück berichten. Deinem Unikat ist die ungeteilte Aufmerksamkeit gewiss! 

Durch die Kombination von Einfärbung, Glitzer, Edelmetallblatt und einer Gravur (demnächst im Shop) sowie weiterem Naturmaterial wird dein Schmuckstück noch edler und individueller.

So wird aus deiner Erinnerung ein wahres Erbstück, welches du immer bei dir tragen kannst!

Haarschmuck | Geschenkidee

HAARSCHMUCK LÄSST SICH IMMER VERSCHENKEN

Du hast keine Lust wieder ein Buch oder etwas unpersönliches zu verschenken?

Eine Haarsträhne von dir, euch oder deinem Kind an deinen Herzensmensch wird ein unvergessliches Geschenkerlebnis werden.

Ob beste Freundin, Geburtstag, Verlobung, Hochzeit oder Erinnerung an einen geliebten Menschen:

Jetzt hast du die Möglichkeit eure Verbundenheit in Schmuck auszudrücken und diesen Menschen immer bei dir zu tragen!

Mehr Wissenswertes über Haarschmuck

Haare als Kunstobjekt

Haarschmuck wurde schon im 18. Jahrhundert hergestellt. Diese Ära endete am Anfang des 20. Jahrhunderts. Für die Verarbeitung dieses Materials wurden außerordentlich aufwendige Methoden eingesetzt. Mittels besonderer, heute nicht mehr verwendeten Flecht- , Klöppel- und  Klebetechniken wurden die Haaren zu ganzen Bildern und Schmuck verarbeitet. Man trug so z.B. aus den Haaren des Kindes, seiner Mutter, seines besten Freundes, der/des Verlobten einzigartige Broschen, Ohrringe und Armbänder. Halsketten mit bis zu 180 cm Länge, waren auch sehr verbreitet. Oft hing an solchen Ketten noch eine zierliche Damenuhr oder ein goldenes Medaillon.

Haarschmuck war zwischen 1750 und 1920 am meisten hergestellt. Seit jeher galt das Haar als Sitz des Lebens, der Kraft und der Seele. Die Idee, Haarschmuck herzustellen entstand aus dem Wunsch, dem geliebten Menschen stets nah zu sein. Es wurde Liebes- und Freundschaftsschmuck wie kleine Broschen, Ketten, Ohrringe, Ringe, Kreuzen und Blumen hergestellt. Sie alle wurden als Freundschaftsbeweis überreicht. Junge Bräute haben oftmals für ihren Mann oder Verlobten Taschenuhrketten angefertigt. 

Anleitungsbücher zur Herstellung von Haarschmuck stammen aus dem 19. Jahrhundert. Zahlreiche Frauenklöster und Coiffeure haben Schmuck aus Haaren im Auftrag der Kunden hergestellt. Größere Unternehmen haben am Ende des 19. Jahrhunderts mit der Herstellung des Haarschmucks angefangen. In großen Katalogen waren viele verschiedene Beschläge und Flechtmuster abgebildet. Schmuck aus Haaren wurde immer beliebter und gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden wegen der wachsenden Nachfrage sogar Maschinen entwickelt.

Haarschmuck | Kunstobjekt

Herstellung von Schmuckstücken aus Haaren

Haarschmuck war und ist immer noch sehr kostbar. Die jeweiligen Eigentümer trennen sich nur ungern von ihrem Schmuck, denn er stellt eine emotionale Verbindung zu einer geliebten Person her. 

Aus Menschenhaar wurden früher Uhrenketten, Ringe und Ohrringe, Haarbilder, Haarkränze, Medallions und Kettenanhänger hergestellt. All diese Schmuckstücke waren entweder in Heimarbeit angefertigt, von Perückenmacher hergestellt oder sie waren Klosterarbeiten. 

Als die Perückenmacher wegen der französischen Revolution arbeitslos geworden waren, versuchten sie durch Fertigung kunstvoller Haarbilder Geld zu verdienen. Solche Haarbilder waren eine Erinnerung an einen verstorbenen Menschen. 

Bei der Herstellung des Haarschmucks wurden verschiedene Techniken eingesetzt: Das Haar wurde geflochten, geknüpft oder geklöppelt.

Memory-Brosche aus viktorianischer Zeit

Antiker Schmuck aus Haaren ist aus sehr emotionalen Wünschen und Ambitionen entstanden. Das viktorianische England gilt als Ursprungsland des Haarschmucks. Aus dem viktorianischen England hat sich diese Kunst auf Nord- und Mitteleuropa verbreitet. Sogenannte Memory-Broschen sind typische Haar-Schmuckstücke aus viktorianischem Zeitalter. Diese alten Broschen sind auch als Trauerbroschen bekannt, denn die Haare von Verstorbenen wurden in so einer Brosche verewigt.

Auch im Biedermeier war antiker Haarschmuck überall verbreitet. Königin Viktoria selbst trug Haarsträhnen eines Verstorbenen im Inneren eines goldenen Medaillons oder einer Memorialbrosche mit Emailverzierungen. 

Bei antikem Schmuck aus Haaren handelte es sich nicht immer um Trauerschmuck. Perückenmachern, Frauen in Hausarbeit, Klosterfrauen und Näherinnen stellten auch geschätzte Liebesgeschenke, Schmuck zu Verlobung, Geburt oder Hochzeit her.   

Haarschmuck | Viktorianische Zeit
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